Das Leben hier und im Jenseits

Leben nach dem Tod!

Was geschieht jetzt beim Sterben!

Wie es dem Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, so folgt nach dem Tod das Gericht (Hbr.9,27). Dieses Gericht heißt das besondere Gericht, weil es über jeden einzelnen Menschen im Besonderen gehalten wird.² Wenn wir vor dem höchsten Richter stehen werden, wird keine Reue mehr möglich sein, wir bleiben was wir in jenem Augenblick sind, ohne jede mögliche Veränderung. Wenn die Seelen den Körper verlassen hat ist sie wie umhüllt von Gott. Sie wird von einer solchen Helligkeit umflossen, dass Sie in einem einzigen Augenblick ihr ganzes Leben überschaut und gleichzeitig das, was sie dafür verdient.
Jetzt gibt es drei Möglichkeiten!

  1. Die Hölle

Im letzten möglichen Augenblick der Entscheidung, den Gott uns gibt, geht es nun um alles, bei denen die ihr Leben ohne Gott ausgerichtet haben, lehnen sie Gott auch dann noch ab, dann wollen Sie mit ihm nichts zu tun haben und sie kommen für ewig in die Gottferne in die Hölle. Weiters heißt es im Katechismus der katholischen Kirche: In Todsünde sterben, ohne diese bereut zu haben und ohne die barmherzige Liebe Gottes anzunehmen, bedeutet, durch eigenen freien Entschluß für immer von ihm getrennt zu bleiben. Sie haben sich das selbst zuzuschreiben, es war ihr Wille. In der Entscheidung für oder gegen Gott liegen notwendigerweise Segen und Fluch (Dt.11,26). Wer aber Gott nicht angehören will, beleidigt ihn nicht nur, sondern schließt sich auch von der ewigen Freude in seiner himmlischen Herrlichkeit aus. Es gibt letztlich hier kein neutrales Terrain, entweder für Gott, oder für Satan. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Gott zwingt niemand seine Liebe auf. Verlorengehen kann nur, wer es um jeden Preis will. Jeder Mensch erhält so viele Gnaden, in seinem Leben das er gerettet sein kann, wenn er es nur will. Um die Tragweite dieser furchtbaren Entscheidung ein wenig zu verstehen, möchte ich hier eine kolumbianische Frau, nämlich Frau Dr.Gloria Polo Ortiz anführen, die vom Blitz getroffen, im Jenseits war und wieder ins Leben zurückgekehrt ist. Das war im Jahr 1995. www.gloriapolo.net, Sie schreibt: Den Teufel gibt es wirklich. 191, Nun hören Sie, was passierte: Als ich mich in dieser fürchterlichen Situation befand, was für ein entsetzlicher Schreck! Denn auf einmal sah ich, dass es wirklich Dämonen gab. Und sie kamen jetzt, um mich zu holen. 192, Ich sah diese Teufel mit all ihrer Schrecklichkeit vor mir. Und keine der Darstellungen, die ich auf Erden bisher gesehen habe, können auch nur im Kleinsten darlegen, wie schrecklich diese Teufel in Wirklichkeit aussehen. Weiters schreibt sie Nr.298 Als ich so schrie, erfüllte mich ein beißender Schmerz. Da bemerkte ich, wie Millionen und Abermillionen Menschen weinten und flennten. Plötzlich sah ich, wie hier eine unzählige Menge Menschen war, Jugendliche, junge Menschen alle in unsäglichen Schmerzen. Ich begriff, dass sie an diesem schrecklichen Ort, in diesem Sumpt und Morast voll Hass und Schmerz mit den Zähnen knirschten und ein Heulen und Wehgeschrei aus ihnen hervorbrach, das mich erzittern ließ und das ich niemals vergessen werde. Nr.299. Begreifen Sie? Das ist Gottferne, das ist Sünde, das sind die Folgen der Sünde. Die Sünde ist Gott völlig entgegengesetzt, der die unendliche Liebe ist. So etwas entsetzliches ist die Sünde, das sie solche Folgen hat.

2. Das Fegefeuer – Reinigungsort

Jetzt kommen wir zur zweiten Möglichkeit nach dem Tod. Katechismus der katholischen Kirche: Nr.1030. Wer in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist, ist zwar seines ewigen Heiles sicher, macht aber nach dem Tod eine Läuterung durch, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können. Jene Seelen die zwar im Gnadenstand aus diesem Leben scheiden, aber noch nicht von allen zeitlichen Sündenstrafen frei bzw. noch läßliche Sünden belastet sind. Eine Sünde muss wieder gut gemacht werden. Das geht einerseits, mit Reue dem Herrgott um Verzeihung zu bitten, in der Beichte, aber andererseits müssen diese Sünden dann noch gesühnt werden. Dies kann auf Erden geschehen, durch Aufopferung der Leiden, Ablässe, (Barmherzigkeitssonntag), oder sie müssen im Fegefeuer gesühnt werden. Ja eine Sünde hinterlässt große Spuren und Wunden, die schwerer wieder gutgemacht sind, als sie leichtfertig begangen wurden. Das Fegefeuer begründet sich damit, dass ja nichts Unreines ins Himmel eingehen kann (Off.21,27). Auch für die nicht so schwer befleckte Seele ist die Vereinigung mit Gott, also der Einzug in die himmlische Glückseligkeit unmöglich. Wohl die meisten Menschen würden daher nie in den Himmel eingehen können, wenn es kein Fegefeuer, keine Läuterung im Jenseits gäbe. Gott ist unendlich gerecht. Dort wird ganz genau abgerechnet und jeder bekommt das, was er verdient hat. Wenn man wüßte, was es um das Fegefeuer ist, erst wenn man dort ist begreift man, was es um Gott und seine Liebe zu den Seelen ist und auch welch ein Unglück die Sünde in den Augen seiner göttlichen Majestät bedeutet, sagte eine arme Seele, die einer Nonne erschien. ³ Gott zieht vielerlei in Betracht, wie Temperament und Charakter, er prüft, ob etwas aus Leichtsinn oder aus Bosheit geschehen ist. Gott ist sehr gut, aber auch sehr gerecht. Die armen Seelen befinden sich, obwohl sie ihrer einstigen Seligkeit sicher sind, in einem bedauerlichen Zustand. Die Leiden im Fegefeuer sind, (so sagte der Heilige Bernhard) schlimmer als die Leiden auf dieser Welt. Die Leiden sind jedoch tausendfach verschieden, je nachdem worin und womit sie gesündigt haben. ZB. Sünden gegen die Liebe, wie Ehrabschneidung, Verleumdung, Unversöhnlichkeit, Streitereien durch Habgier und Neid, werden
in der Ewigkeit streng bestraft, aber auch geringe Fehler, wie müßige Worte, üble Laune und Ungeduld, geiz, hoffart oder Faulheit… Das Gott auch kleine Fehler nicht ungestraft läßt, beweist die Bestrafung des jüdischen Priesters Zacharias, der sogleich stumm wurde, weil er dem Engel nicht glauben wollte (Luk.1,20). Es gibt im Fegefeuer drei Läuterungsonen, nach den Zeugnissen vieler Heilige und der armen Seelen selbst.